Honolulu – Diamond Head


Der nächste Tag begann früh. Zu früh, für meinen Geschmack. Doch Bolaji musste arbeiten. Ich fuhr mit ihm wieder zurück nach Honolulu. Für diesen Tag hatte ich noch nichts weiter geplant. Ich wollte einfach nur am Strand liegen und relaxen. Das tat ich dann auch.

Waikiki BeachWaikiki BeachWaikiki Beach

Zwischendurch versuchten Mikko und ich uns zu treffen, doch irgendwie war bei uns der Wurm drin. Jedes mal verpassten wir uns. Wir ließen es für diesen Tag gut sein und verabredeten uns für den nächsten Tag. Wir wollten zusammen den Diamond Head Krater besteigen. Hoffentlich klappt es diesmal.

Leider befand ich mich noch immer in der Situation, dass ich keine Bleibe hatte. Ich war doch etwas unbekümmert. Das machte wahrscheinlich die Hawaiianische Luft. Oder die Sonne. Oder der Kaffee. Oder das Meer… Ich lag also erst mal am Strand und ließ die Seele baumeln. Gegend Abend packte ich dann langsam meine Sachen zusammen. Noch bevor ich mich auf den Weg machen konnte, kam Farley zu mir. Farley ist Brasilianer und lebt schon geraume Zeit auf Hawaii. Warum er mich ansprach? Keinen Schimmer. Vermutlich die blonden Haare…

 

Waikiki Beach

Blond hin oder her, wir kamen ins Gespräch und er schien ganz nett und ohne böse Absichten zu sein. Ich erzählte auch ihm von meiner schlafplatzlosen Lage. Er konnte mir aufgrund seiner Mitbewohnerin keine Couch anbieten, doch er schlug vor, in seinem VW-Bus zu schlafen und den Sonnenaufgang am Makapuu Beach anzugucken. Nun, das klang zwar verlockend, doch so naiv, dass ich mit einem wildfremden in seinem VW-Bus übernachte, bin ich nu auch wieder nicht. Ich sagte, ich überlege es mir und suchte mir in der Zwischenzeit ein Hotel. Da musste ich dann eher noch mal drüber nachdenken.

Ich hatte mein Hotel für 2 Nächte gebucht und war froh, meinen Rucksack am nächsten Tag mal nicht mit mir rumschleppen zu müssen. Ich war wie verabredet um 10 am Treffpunkt und wartete auf Mikko. Doch er kam nicht. Was war denn da los? Wieso schaffen wir es nie uns zu treffen? Ich blieb hartnäckig und wartete bis um kurz vor 11. Ich wollte auf diesen Krater! Und ich wollte es nicht alleine machen.

WaikikiDiamond Head

Dann endlich kam Mikko und nahm mich freudestrahlend in die Arme. Er fragte mich, ob ich denn wüsste wo es lang ginge und ich zeigte in eine grobe Richtung. Meine Art zu planen gefiel ihm. =) Es dauerte tatsächlich nicht lange, ca. eine halbe Stunde, da hatten wir schon den Fuß des Kraters erreicht. Es war warm und der Weg schien steil zu sein. Und trotzdem machte das Wandern zu zweit endlich mal Spaß. Mikko tat mir unendlich leid, denn er hatte es am morgen nicht mehr geschafft seine Schuhe zu wechseln und musste nun mit seinen Flip Flops da hoch. Er machte sich nichts weiter draus und gut gelaunt stiegen wir die langen kurvigen Wege und steilen Treppen hinauf.

Diamond HeadDiamond Head

Es war gar nicht so anstrengend, wie wir gedacht haben. Und dafür hat es sich definitiv richtig gelohnt. Der Ausblick war wunderschön und auf der “Spitze” erwartete uns eine leichte angenehme Brise. Nach dem Aufstieg hatten wir beide, einen ziemlichen Hunger und wollten uns zu gerne am Strand abkühlen. Aus irgendeinem Grund war ich unglaublich müde. Kaum lag ich auf meinem Handtuch im Sand, da schlief ich auch schon ein. Als ich wieder aufwachte lachte Mikko mich aus. Wieso? Kann doch mal  passieren. Er sagte, es wäre Zeit für eine Überraschung.

Diamond HeadDiamond HeadDiamond Head

Er führte mich zu einem großen Hotel in der Nähe, mit den vielleicht besten Poolanlagen in ganz Waikiki. Wir schwammen in der Dunkelheit und ließen hinterher den Abend an der Hotelbar ausklingen. Das war ein wundervoller Tag.

Diamond Head

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